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glossar

In Gesprächen mit unseren Kunden stellen wir immer wieder fest, dass wir Buchbinder doch mehr Fachbegriffe verwenden als uns bewusst ist. Deswegen bauen wir für Sie ein Glossar auf. Hier finden Sie sowohl die korrekten Fachbegriffe als auch die allgemein gebräuchlichen Synonyme aus der Welt der Buchbinderei und der Druckweiterverarbeitung.


P

Packpapier


Sammelbegriff für Papiere unterschiedlichster Faserstoffzusammensetzung, deren Gemeinsamkeit nur der Verwendungszweck ist. Wesentliche Merkmale sind: Reiß-, Scheuer-, Knitterfestigkeit, gute Bedruckbarkeit, zum Teil nassfest, wasserabweisend. Dünne Packpapiere (< 30g/m²) bezeichnet man als Seidenpapier oder auch Packseiden.

› Kraftpapier

› Seidenpapier



Papier


Es gibt fast unzählige Papiersorten. Die wichtigsten bei uns in der Buchbinderei verwendeten sind folgende:

› Handgeschöpftes Papier

› Kraftpapier

› Kunstdruckpapier

› Marmorpapier

› Offsetpapier

› Pergamin

› Vorsatzpapier



Papiereinband


auch Papierband. Bei diesem ist die Einbanddecke mit Papier überzogen.

› Einband



Pappe


Pappe unterscheidet sich von Papier und Karton im wesentlichen durch die höhere flächenbezogene Masse (Flächengewicht > 600g/m²), die größere Dicke und damit höhere physikalische Eigenschaften. Herstellungsbedingt werden mehrere dünne Schichten Faservlies im feuchten Zustand aufeinandergepresst = gegautscht. Graupappe wird als hochwertige Handpappe (von Hand von der Maschine abgenommen) für Schachteln, Mappen, Kassetten und natürlich für den Bucheinband verwendet. Die Benennung der Pappsorte erfolgt nach dem jeweilig verwendeten Rohstoff. Holzpappe wird aus Holzstoff, Graupappe aus Altpapier hergestellt.

› gautschen

› Museumskarton

› Schrenz



Perforieren


Durchlöchern von Papieren an bestimmten Stellen mit Stahlkämmen.



Pergamenteinband




Pergamin


genauer Pergaminpapier, ist ein leicht durchsichtiges Papier. Das wird erreicht durch sehr langes Mahlen des Rohstoffs und durch Kalandrierung.



Prägen


Bedrucken der Einbanddecke in der Prägepresse mit einer unterlegten Farb- oder Goldfolie unter Hitzeeinwirkung. Entweder werden dazu einzelne von Hand gesetzte Lettern oder sogenannte Klischees verwendet. Wenn keine Prägefolie verwendet wird, spricht man von einer Blindprägung.

› Klischee

› Reliefprägung



Prägepresse


Das ist die Maschine, mit der von Hand geprägt wird.